Janus

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janus

Janus (Janusz Strzalkowski) wurde in Warschau geboren.

Er studierte in seiner Heimatstadt von 1974 bis 1979 auf der Akademie der bildenden Künste und schloß seine Ausbildung mit Diplom ab. 1981 kam er nach Österreich.

 

Seit 1983 ist er Mitglied der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs

1983 gründete die Atelier-Galerie in seinem Haus. 1986 erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.

1991 erhielt er vom polnischen Staat den Orden für besondere Verdienste für Kultur und Kunst.

1994 wurde vom Janus das weltweites Internetsystem – Art-Navigator entwickelt.

 

Er betreibt eine eigene Galerie in Dürnstein, die von April bis November geöffnet ist

Art Galerie im Schloss Hotel

A-3601 Dürnstein Nr.2

Die Galerie ist: täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, oder nach Vereinbarung:

Tel +43 (0)2711 21255, Tel +43 (0)2738 21797, Mobil +43 (0)69911 787620,

E-Mail

 

 

 

Ausstellungen

 

 

  • 1980 Galerie Klub Warschau
  • 1980 Galerie KMPik Plock
  • 1980 Janus Art Bialystok
  • 1980 Nationalgalerie Zacheta Warschau
  • 1981 S-Galerie Langenlois
  • 1982 Performance im Freien
  • 1983 Atelier-Galerie Langenlois
  • 1984 Galerie Frauenbad Baden
  • 1984 V-Galerie Krems
  • 1984 Raiffeisenbank Wien
  • 1984 Performance in Stein
  • 1985 Galerie Violetta Wien
  • 1986 Schloss Grafenegg
  • 1986 United Art Gallery Wien
  • 1986 Galerie Mercedeshof Baden
  • 1987 Gotikhalle Langenlois
  • 1988 Art & Beauty Center Wien
  • 1989 S-Galerie Horn
  • 1989 Polnisches Institut Wien
  • 1989 O-Galerie Linz
  • 1990 Art International Schloßhof
  • 1990 Galerie Eichinger München
  • 1991 United Art Gallery Wien
  • 1992 Kunstmuseum Braunau
  • 1993 Ellmau
  • 1993 Kunstmesse Villach
  • 1995 Galerie Spychala Wien
  • 1996 Ursin Haus Langenlois
  • 1997 Polnisches Institut Wien
  • 1998 Wirtschaftskammer Galerie Wien
  • 1998 Contact Gallery Warschau
  • 1999 Contact Gallery Warschau
  • 2000 RZB Wien
  • 2000 Art Galerie Dürnstein
  • 2001 Art Galerie Dürnstein
  • 2002 Schloss Thürnthal
  • 2002 Ursin Haus Langenlois
  • 2004 Galerie Mango-Tango Wien
  • 2005 Museum im Liechtenstein Schloss Wilfersdorf
  • 2005 Stadtgalerie Laa an der Thaya
  • 2005 Internationale Kunstmesse Salzburg

 

Die Hauptfragen Janus Bilder.

 

Der aus Polen stammende Maler und Performance Künstler arbeitet in bestimmten Zyklen und Themenkreisen, die bis zur vollkommenen Ausschöpfung behandelt werden. Diese Themen als Wege oder Spuren, denen der Künstler folgt, dienen zur Beantwortung von Fragen, die den Menschen „Janus“ (Janusz Pol-Stralkowski) beschäftigen.

 

Der Umgang der Menschen miteinander – die zwischenmenschlichen Beziehungen – beherrschen in der gegenwärtigen Schaffensperiode die Arbeiten des Künstlers als zentrales Thema. Durch den oft sehr pastösen Farbauftrag in seiner Ölmalerei versucht der Maler Spannung durch Strukturen zu schaffen. Kraft durch Farben in der Ölmalerei sind ihm dabei ein wichtiges Anliegen. Die dick aufgetragene Farbe erhält durch Kamm, Federn, Holz und ähnlichem eine besondere Zeichnung.

 

Angst verspürt der Künstler vor der leeren, weißen Leinwand. Die Vollkommenheit dieser weißen Fläche zu zerstören kostet Überwindung. Ein häufiges Übermalen seiner Arbeiten zeigt von einer sehr selbstkritischen Einstellung. Aggressionen werden durch gelenkte Pinselstriche abgebaut. Jedoch sind diese Aggressionen in den Werken nicht spürbar. Vielmehr transformieren sie sich strahlend in Wärme, Harmonie und Lebensfreude, die voll auf den Beschauer übergehen.

 

In seinem Bild „Begegnung“ zum Beispiel, deutet sich in der engen Zusammengehörigkeit zweier Wesen, die in Harmonie zu einem Ganzen verschmelzen, der Traum von Glück an.

Die Frage nach der Liebe ohne Erwartung, nach der perfekten Harmonie, die Frage nach der eigenen Lebensfähigkeit versucht der Maler in seinem jetzigen Zyklus zu beantworten. Der Beschauer jedoch verspürt dadurch keine Zweifel – für ihn symbolisieren die stillen Wesen auf der Leinwand Zuversicht und Hoffnung.

 

Die Figuren, die Janusz malt, verschmelzen mit expressiven, abstrakten Linien in unendlichen Tänzen. Der Ausdruck ihrer Gesichter wirkt maskenhaft – modernen Ikonen ähnlich. Ein gewisser Ausdruck der Gesichter und ein oft stark geneigter Kopf mit langem Hals erinnert an manche Darstellungen Chagalls und lässt die Auseinandersetzung mit der Ikonenmalerei erkennbar werden.

Speere als Symbole des Todes sprechen in seinen Bild „Die Niederlage eines Stieres“ eine gut verständliche Sprache.

 

Janus zahlreiche abstrakte Bilder in einzigartiger Farbkombination sind wie sinnliche wortlose Laute großer Musikkompositionen in Gemälden. Die bunten in unterschiedlisten Tönen und Farbnuancen gehaltenen Handschriften und Zeichen sind durch die eigenwillige Farbgebung wilde Kunstwerke, die bei näherer Betrachtung wohldurchdachte Strukturen und Anordnungen beherbergen. Die eingearbeiteten Goldornamente schmücken die Farbkompositionen und reflektieren Farbreichtum und Glanz, z.B. „Schwanensee von Tschaykowski“, „La meer von Debussy“ oder „Chopin“.

 

Dr. Christine Arwanitakis

 

SERIE NOVA

NOVA stellt gleichzeitig eine avantgardistische und alte Idee in einem dar, dem Wunsch entspringend, dass jemand die Zeichen seines Seins und Daseins in einem bestimmten Moment zum Ausdruck bringen möchte.

Das folgende alte Element ist die Tatsache, dass jemand irgendwo Zeichen hinterlässt, zum Beispiel die Handzeichen unserer Vorfahren in den Lascaux Höhlen, welche bis heute ein geheimnisvolles Puzzle darstellen, und die Frage nach Sinn bzw. Ausdruck offen bleibt; die Gravuren der eigenen oder nahestehender Personen in Baumrinden, auf Parkbänken oder an Wänden; Eintragungen in Erinnerungsbüchern; gestickte Monogramme auf Wäsche; Graffiti an Wänden etc. Das Darstellen von Zeichen auf einem fertigen Kunstwerk, welches dadurch in kurzer Zeit eine Veränderung erfährt, ist das neue Element.

 

Die erste NOVA entstand 1995 und ist eine Idee des Künstlers „Janus“ (Janusz Stralkowski), welcher in Österreich lebt und arbeitet. Er malt ein einzigartiges Bild (üblicherweise abstrakt, durch verschiedene Musik inspiriert), und er lässt den/die Zuschauer seine/ihre Zeichen in Form von Unterschriften, Gedanken oder Zeichnungen darauf setzen. Das kreative Ergebnis der Menschen, die bei einem Ereignis, einer Veranstaltung oder einem Jubiläum anwesend sind, ist das Entstehen eines grafischen Raumes, der sich zwar mit dem Original verbindet und dasselbe doch unabhängig bestehen lässt.

 

Ein einzigartiges Dokument eines bestimmten Augenblicks entsteht, welches sowohl ein ornamentales Element als auch ein Zeitzeugnis darstellen kann für Anlässe wie Eröffnungen, Jahrestage, wichtige Firmenfeiern, Geburtstage, wichtige Treffen oder auch Hochzeiten. Diese Idee kann praktisch in jedem sozialen Bereich eingesetzt werden. Jede NOVA hat eine fortlaufende Nummer, Datum und Ort ihrer Entstehung. Die folgenden Beispiele sind die wichtigsten Werke der NOVA Serie: NOVA 9 oder „Begegnung mit Roman Polanski“, anlässlich der Realisierung des Musicals „Tanz der Vampire“ in Wien (Österreich) entstanden, NOVA 18 „Treffen mit Hasegawa“ – ein herausragender, in Frankreich lebender Künstler, japanischer Herkunft, und NOVA 41 „Begegnung mit Beata Tyszkiewicz“, NOVA 69 „Modeshow mit Carmen Kreuzer“. Die NOVA Werke schmücken die Wände in vielen Firmen und Privatheimen. Neben anderen Orten können sie in den Büros der folgenden Firmen besichtigt werden: Prosper S. A. (Warschau), Salus International (Katowice-Polen), die Erste Sparkasse (Wien-Österreich), Weingut Jurtschitsch (Langenlois-Österreich).