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Techniken

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Auflage (Limitierung) – betrifft: Digraphie • Giclée • Kupferstich • Lithografie • Paintographie • Serigrafie

Zum Unterschied von Druckgrafiken müssen „Original-Grafiken“ limitiert, nummeriert und vom Künstler handsigniert sein. Die Höhe der Auflage entscheidet der Künstler oder Verleger und jedes Blatt sollte genau gekennzeichnet sein (z.B. 1/99, 2/99, usw.). Außerhalb der Auflage sind in der Regel 10-20 % Künstlerexemplare, bezeichnet als EA oder HC (außerhalb des Handels), üblich. Die Druckträger sollten unbrauchbar gemacht werden um eine weitere Auflage zu verhindern.

 

Unikat

Ist ein vom Künstler geschaffenes Werk – Einzelstück (Acryl • Aquarell • Collage • Fresko • Mischtechnik • Öl • Pastell • Tempera • Zeichnung, etc.).

 

Acrylmalerei

Diese Form der Malerei basiert auf Acrylfarben. Das sind wasserverdünnbare Kunststoffdispersionsfarben, die zu wasserfesten Filmen auftrocknen. Diese auf der Basis von polymerisierten Acrylsäureestern hergestellten Produkte sind zuerst um 1950 in den USA, später auch in Europa von Künstlerfarbenfabriken für den Gebrauch des Malerei hergestellt worden.

Acrylfarbe wird manchmal anstelle von Wasserfarbe verwendet, da getrocknete Acrylfarbe der nassen Farbe ähnlicher sieht.

Acrylfarbe kann auch als Alternative zu Ölfarbe verwendet werden, da sie deutlich schneller trocknet. Ölfarbe, die aus Pigmenten in einer Ölbasis (normalerweise Leinsamen oder ein anderes natürliches Öl) besteht, kann sehr lange zum Trocknen benötigen.

 

Aquarellmalerei

Aquarellmalerei (von Latein: aqua = „Wasser“) ist eine Maltechnik, bei der die aus mit einem wasserlöslichen Bindemittel (Gummi arabicum) und Farbpigmenten bestehenden lasierenden Farben mit Wasser verdünnt und mit einem Haarpinsel auf Papier, Pergament oder Elfenbein aufgetragen werden. Durch die Anwendung mit viel Wasser entsteht ein leicht wirkendes und „ruhiges“ Gemälde. Nasse Farben kann man ineinander fliessen lassen, wodurch weiche Farbverläufe entstehen. Diese Technik zeichnet sich häufig durch blasse Farben und verwischte Konturen aus.

Die Aquarellmalerei lebet vom Gegensatz zwischen lasierend und deckend aufgetragenen Farben. Im Allgemeinen wird beginnend mit helleren Farbtönen zu dunkleren Farben gearbeitet. Dabei wird auch der Untergrund mit in die Komposition einbezogen, teils durchscheinend, teils aber auch unverändert stehen bleibend. Oft wird Farbe in den vorher angefeuchteten Untergrund oder in noch feuchte farbige Bildpartien gesetzt (Nass-in-Nass-Technik), so dass Farben ineinander verlaufen und dabei die für diese Malweise charakteristischen Strukturen entstehen.

Die Aquarellmalerei wurde schon sehr früh angewandt, aber vor allem im ausgehenden Mittelalter durch Kolorierung von Holzschnitten für Einblattdruck entwickelt. Einer der Hauptmeister in der Aquarellmalerei war Albrecht Dürer. Die neuzeitlich reine Aquarelltechnik förderten vor allem William Turner.

 

Aquatinta

Die Aquatinta ist ein spezielles Verfahren der Grafik, bei der über Flächenätzung Halbtöne erzeugt werden. Sie gilt als eine der malerischsten Tiefdrucktechniken. Die Aquatinta-Technik wurde zwischen 1765 und 1768 von Jean Baptiste LePrince erfunden und von Künstlern wie Francisco Goya und Joan Miro intensiv genutzt.

 

Collage

Collage ist eine Technik der Bildenden Kunst, bei der durch Aufkleben (frz. coller = kleben) verschiedener Elemente ein neues Ganzes geschaffen wird. Eine künstlerische Collage kann beispielsweise Zeitungsausschnitte, Bänder, Stücke farbigen Papiers, Fotografien enthalten, die auf einen festen Untergrund oder Leinwand geleimt wurden.

Ein Spezialfall der Collage ist die Fotomontage, die ganz oder zum großen Teil aus Fotografien oder Teilen von Fotografien besteht.

 

Digraphie

Ist eine neue form Vervielfachung des Originalbildes in Museums-Qualität. Das wird dank des Computers eine Digitalmatrize hergestellt. Die gesamte Matrize kann bis 2 GB an Dateien beinhalten. Fertiges Bild wird an verschiedenen Materialien wie Spezialpapiere oder Leinen mit echtlicht Pigmenten gedruckt. Nach paar Stunden die Oberfläche des Bildes ist fixiert und gegen Feuchtigkeit

 

Fresko

Freskomalerei oder Frischmalerei (v.ital.: pittura a fresco intonaco Malerei auf frischem Putz, dt. plural: Fresken) ist eine Malerei, bei der in Kalkwasser angerührte Farben auf den noch frischen feuchten Putz aufgetragen werden, wobei sich die Farben unlöslich mit dem Untergrund verbinden.

Die Farbe kann nicht wie bei der so genannten Seccomalerei (Wandmalerei auf die trockene Wand) abblättern. Die Technik ist aufwändiger und schwieriger, da Putz und Farbe jeweils am selben Tag aufgetragen werden müssen und es keine Möglichkeit der Korrektur gibt.

Daher werden jeweils einzelne Motive des Gesamtfreskos an einem Tag bearbeitet, die so genannten Tagewerke. Bei genauerer Betrachtung kann man die Stöße dieser einzelnen Flächen erkennen, da der Putz des nächsten Tages ganz vorsichtig bis an den bereits eingefärbten Putz des Vortages herangebracht werden musste, um nicht das bestehende Werk zu zerstören. Die dadurch entstehenden Stöße zwischen den einzelnen Tagewerken sind bei Streiflicht gut zu erkennen.

Die Freskomalerei hat ihren Ausgang in der Antike. Guterhaltene Beispiele finden sich in Pompeji und Herculaneum. Im Mittelalter wurde seit Giotto di Bondone gerne mit einer Mischtechnik von fresco und secco gearbeitet. In der Renaissance und im Barock wird dann fast ausschließlich wieder „al fresco“ gearbeitet. Berühmte Beispiele sind die Sixtinische Kapelle mit dem bedeutendsten Freskenzyklus des Abendlandes von Michelangelo und diejenigen von Raffael im Vatikan.

 

Giclée – Druck

Ist eine Reproduktion in Museums-Qualität. Sie zeichnen sich durch eine feine und getreue Farbigkeit und außerordentliche Bildschärfe aus. Mit einer Auflösung von 1.800 dpi übertrifft ein Giclée- Druck den traditionellen Lithografie-Druck und in punkto Farbsensibilität überragt er die Serigrafie um einiges. Der Gebrauch spezieller Farben und säurefreier Qualitätspapiere oder Leinen als Bildträger sorgt für eine hohe Sättigung und Lichtechtheit, die auf bis zu 150 Jahren angegeben wird.

 

Gouache

Gouachemalerei (von Italienische Sprache guazzo = Lache) ist die Malerei mit einer Art von Wasserfarbe, die durch Zugabe eines weißen Pigments wie Calciumcarbonat zu einer Mixtur aus Gummiarabikum hergestellt wird. Dadurch erhält man kräftigere Farben, die im Unterschied zu den lasierenden Farben, die in der Aquarell verwendet werden, den Untergrund überdecken. Beim Trocknen hellen die Farben typischerweise gegenüber ihrem nassen Zustand auf, wodurch das Treffen von Farbtönen erschwert wird.

Der Terminus Gouache wurde im 18. Jahrhundert in Frankreich geprägt, die Technik wurde in Europa aber schon im 16. Jahrhundert verwendet.

 

Kupferstich

Die Oberfläche einer 1 bis 3 Millimeter starken Kupferplatte wird vor der Gravur sorgfältig geschliffen, glatt poliert und anschließend entweder mit einer dünnen Firnis-, Kreide, Ruß- oder Wachsschicht überzogen. Auf diese vorbereitete Fläche wird die seitenverkehrte Zeichnung übertragen und mit einer Grabstichel Linie für Linie in das Metall eingeschnitten. Die beiderseits der Linie entstehenden Grate werden entfernt. Die erwärmte Platte wird eingefärbt, wobei durch die Erwärmung die Druckerschwärze bis in die feinsten Linien dringt und anschließend wieder gesäubert, so dass nur noch in den Linien Farbe zurückbleibt. Schließlich erfolgt der Druck mit einer Presse, indem das angefeuchtete Papier die Farbe aus den Vertiefungen aufnimmt.

Die Technik ist sehr arbeitsaufwendig. Für das berühmte Blatt „Ritter, Tod und Teufel“ benötigte Albrecht Dürer mehr als ein Vierteljahr.

 

Lithografie

Mit fetthaltiger Kreide oder Tusche wird das Motiv seitenverkehrt auf eine Kalksteinplatte aufgetragen. Die Fettkreide ist wasserabstoßend, der Kalkstein nimmt Wasser auf. Während des Farbauftrages wird der Stein nass gehalten, sodass die Farbe nur an den Bildstellen haftet. Gedruckt wird mit einer speziellen Presse. Heute wird der Druckstein wegen seiner Unhandlichkeit oft durch eine Zinkplatte ersetzt.

 

Mischtechnik

Mischtechnik ist das Verwenden von verschiedenen Bindemitteln innerhalb eines Bildes.

Otto Dix war z.B. Meister dieser Technik. Er malte in die Nass-in-nass-Malerei Ölfarbe mit einer Ei-Tempera-Farbe und erreichte damit seine farbliche Tiefe. Ein weiteres Beispiel ist die niederländische Barockmalerei, die Ölfarbe mit Harz versetzten um den Emaille Tiefenglanz zu erzielen.

 

Ölmalerei

Diese Form der Malerei entstand nach und nach im 15. Jahrhundert auch aus dem Bedürfnis heraus, die Grenzen der eher linear betonten Technik der Temperamalerei zu überwinden. Die entscheidende Vervollkommnung dieser neuen Technik und wesentliche Impulse zu deren Verbreitung werden vor allem Jan van Eyck zugeschrieben. Antonello da Messina brachte sie nach Italien, wo sie sich zunächst wesentlich langsamer als in Nordeuropa verbreitete. Noch während des 16. Jahrhundert war es dort üblich, die Technik mit Temperafarben zu kombinieren, aber auch andere Maler wie beispielsweise Rubens verwendeten parallel Temperafarben. Als Malgrund dient in der Regel eine Temperaschicht auf Holz oder Leinwand in weiß oder in Form einer Untermalung, auf die pastose, deckende, halbdeckende, „Nass-in-nass-Malerei“ oder lasierende Ölfarben mit Pinsel oder (vor allem in der Moderne) mit Malspachtel und direkt aus der Tube Ölfarbe aufgebracht werden. Die lange Trocknungszeit des Malmittels erlaubt es, dass die Farben bis zu ca. 2 Tage lang vermalbar und damit korrigierbar bleiben. Dass die Ölmalerei als „klassische Königsdisziplin“ der Kunst gilt, liegt vor allem an den guten Eigenschaften des überwiegend verwendeten Malmittels Leinöl (fast immer zusammen mit Terpentin). Um dessen Eigenschaften weiter zu verbessern und um bei der Alterung Rissbildung und Vergilben zu vermeiden, wird das Gemälde nach vollständiger Trocknung und Aushärtung (oft erst nach über 1 Jahr) meist mit einem Firnis überzogen – man unterscheidet hierbei Zwischenfirnisse und Schlussfirnisse.

 

Paintographie

Paintographie ist eine edle Art Kunst zu popularisieren.

Die Technologie wurde von dem, in Österreich lebenden, Künstler – Janus – entwickelt. Zweijährige Experimente haben hervorragende Ergebnisse gebracht – in der Form von der „Paintographie“. Diesen Namen der neuen Vervielfältigungstechnik von Bildern hat die Frau des Künstlers – Danuta – die selber auch eine Künstlerin ist, gegeben. Paintographie ist eine Mischtechnik, die Graphik mit verschiedenen Maltechniken verbindet. Dank diesem, neuen Verfahren ist es möglich originalgetreue Werke zu schaffen. Die Bilder sind mit hochwertigen Farbpigmenten, welche garantiert 100 Jahre gegen UV Strahlen geschützt sind, auf Materialen wie Leinwand und Kunstpapiere übertragen. Die handgerissenen Büttenpapiere oder Leinen die verwendet werden sind von allerbester Qualität. Nach der Übertragung werden die Objekte manuell bearbeitet um eine noch größere Ähnlichkeit mit dem Original zu bekommen.

Was die Paintographie interessant macht ist der Preis, streng limitierte Auflagen, höchste Qualität und die unkennbare Ähnlichkeit mit dem Original. Die Paintographie ist derart gut, dass selbst Fachleute oft Mühe haben, sie vom Original zu unterscheiden. Aufgrund so vieler positiver Merkmale sind die Werke optimal geeignet Ihren Arbeits- und Lebensraum zu verschönern ohne die Geldbörse zu strapazieren. Eine wichtige Rolle spielen die hohe Qualität und die geringen Kosten bei öffentlichen Gebäuden wie Büros, Hotels, Restaurants, Krankenhäuser usw. wo man die Räume auf einmal mit vielen Werken verschönert.

 

Pastell

Bei der Pastellmalerei werden Pigmente im Idealfall ohne Bindemittel auf den Malgrund aufgetragen. Dort haften sie auf Grund der Adhäsion. Der Malgrund muss deshalb etwas rau sein. Die Haftung der Pigmente ist schwach, deshalb sind Pastelle sehr empfindlich. Sie verwischen leicht und können schon bei Bewegungen Pigmente verlieren.

Um die Haftung der Pigmente auf den Malgrund zu erhöhen werden Pastelle manchmal mit einem Fixativ (einem stark verdünnten Firnis) behandelt. Fixative verändern jedoch den optischen Eindruck der Pastelle. Im Allgemeinen werden wertvolle Pastelle verglast, um eine Berührung der Oberfläche zu vermeiden.

Pastelle wirken optisch wie die reinen Pigmentpulver, das heißt, sie reflektieren das Oberflächenlicht. Diese Wirkung kann durch den Auftrag des Fixativs zerstört werden. Denn wenn die Pigmente vom Bindemittel umschlossen werden, tritt der selbe optische Effekt ein, der auftritt, wenn man Pigmentpulver nass macht.

Gemalt wird entweder direkt mit Pigmenten, die mit Pinseln aufgetragen werden, oder mit Pastellstiften bzw. Pastellkreiden. Pastellfarben lassen sich schlecht mischen, ein Auftrag der 2. Farbe verschiebt oft die erste oder haftet nicht mehr am Untergrund an. Deshalb werden die Farben vorgemischt und als Farbstifte verwendet. Schon kleine Pastellkreidensätze umfassen mehrere Dutzend Stifte, große mehrere Hundert.

Die Hochzeit der Pastellmalerei lag im 17. und 18. Jahrhundert (in Dresden z.B. hängen im Zwinger viele barocke Pastelle). Pastellmalerei wird bis heute, oft in Mischung mit anderen Techniken wie Tempera oder Gouache eingesetzt.

 

Serigrafie

Auch Siebdruck genannt. Das auf einen Rahmen gespannte Seidengewebe ist der Bildträger. Flächen die nicht gedruckt werden sollen, werden abgedeckt (Motiv). Die Druckfarbe wird dann mit einen Rakel durch das Sieb direkt auf das Papier oder anderen Bildträgern gedruckt.

 

Tempera

Hier werden Farben verwendet, die aus wässrigen und fetten Bindemittel eine Emulsion bilden. Diese Farben sind meist deckender als Aquarellfarben, trocknen aber schneller auf als Ölfarben.